Eine Begegnung mit der Weisheit der Naturwesen

Manche Erfahrungen lassen sich nicht planen.
Sie entstehen in einem Augenblick, in dem man eigentlich mit was ganz anderem beschäftigt ist. Und manchmal bleibt danach nur dieses stille Staunen und die Frage, was gerade geschehen ist.
So erging es mir während eines gemeinsamen Readings mit einem guten Kollegen.
Wir betrachteten ein Bild, auf dem eine Wiese im Mittelpunkt stand. Unser Augenmerk lag zunächst auf einer energetischen Belastung der Wiesenfläche. Es waren Giftstoffe wahrnehmbar, doch ihre Ursache war nicht zu erkennen.
Wir wussten lediglich: Etwas stimmte hier nicht.
Dabei entstand in uns die Frage: Was können wir Gutes für die Natur und die Tierwelt tun?
Also baten wir um den "Segen" für das gesamte Land und liessen uns weiter durch das Reading führen. Dabei richtete sich unsere Aufmerksamkeit plötzlich auf die Naturwesen.
Auf der linken Seite des Bildes nahm ich ein Naturwesen wahr. Es zeigt sich als Kobold.
Ein Kobold namens Fridolin.
Ich nahm Kontakt zu ihm auf und erfuhr seinen Namen. Seine Energie war alles andere als schwer oder ernst. Im Gegenteil. Etwas Leichtes, Verspieltes und zugleich sehr Eigenes lag in seiner Präsenz.
Zunächst wollte ich wissen, was Fridolin hier eigentlich machte. Seine Antwort kam prompt und brachte mich völlig unerwartet zum Lachen:
Er mache die Hühner verrückt.
Mein Kollege und ich mussten lachen.
Es war einer dieser Momente, in denen sich die Ernsthaftigkeit eines Readings für einen Augenblick mit etwas wunderbare Humorvollem verband.
Doch meine Neugier war geweckt. Ich wollte tiefer verstehen, welche Fähigkeiten Fridolin hier auf Erden trägt und welches seine Schöpferaufgabe ist.
Ich nahm wahr, dass seine Aufgabe darin liegt, der Natur das gewisse Etwas zu geben.
Gleichzeitig wussten wir, dass es den Tieren nicht gut ging und die Weise energetisch belastet war.
Für mich war klar: Wenn dies seine Fähigkeit und seine Aufgabe ist, dann durfte er sie jetzt einsetzten.
Ich bat Fridolin, seinen Auftrag zu erfüllen. Er begann unmittelbar damit.
Und dann veränderte sich die Energie.
Plötzlich war eine deutliche Bewegung wahrnehmbar. Die Energie bündelte sich und begann sich durch das gesamte Feld zu bewegen. Ich sah, wie sich eine kraftvolle Energie zu einem Wirbel bündelte, der sich nach oben richtete und dabei alles mitnahm, was nicht mehr an diesen Ort gehörte.
Es war intensiv. Und gleichzeitig lag darin etwas Befreiendes, als würde die Erde aufatmen. Als würde etwas, das lange festgehalten worden war, endlich losgelassen.
Ich beobachtete diesen Vorgang und hatte dabei immer wieder das Gefühl, dass Fridolin genau wusste, was zu tun war.
Dann wurde es wieder ruhig. Die Energie veränderte sich und kehrte in einen natürliche Balance zurück.
Wir wollten wissen, was sich verändert hatte.
Mein Kollege nahm seine Pendeltabelle und Pendel zur Hand und prüfte erneut die zuvor wahrgenommenen Giftstoffe.
Das Ergebnis überraschte uns beide:
Null.
Nichts mehr.
Wir waren sprachlos.
Für mich war dies einer jener Momente, die ich als Wunder bezeichne. Nicht, weil ich behaupten könnte, alles daran erklären zu können. Sondern weil ich in solchen Augenblicken spüre, dass es Zusammenhänge und göttliche Kräfte gibt, die weit über das hinausgehen, was wir mit unseren Augen wahrnehmen können.
Die Natur
Die Tiere
Die Pflanzen
Die Naturwesen.
Die göttliche geistige Welt.
Und mittendrin wir Menschen.
Vielleicht vergessen wir manchmal, dass wir nicht getrennt von dieser Schöpfung sind. Wir sind ein Teil von ihr.
Nach diesem Erlebnis wollte ich natürlich wissen, wie wir Fridolin etwas zurückgeben könnten. Auch das gehört für mich zu einem achtsamen und liebevollen Miteinander.
Die Antwort war überraschend schlicht:
Ein Apfel oder Erdnüsse
Und ein DANKESCHÖN
Mehr braucht es offenbar nicht. Kein grosses Ritual, keine komplizierte Zeremonie. Einfach Wertschätzung. Ein Geschenk. Ein ehrliches Danke.
Was von dieser Begegnung bleibt
Ist für mich jedoch weit mehr als die Erinnerung an einen Kobold namens Fridolin.
Es ist das Gefühl, für einen Augenblick einen Blick hinter das Sichtbare bekommen zu haben.
Die Natur ist viel lebendiger, als wir im Alltag wahrnehmen. Vielleicht gibt es Ebenen des Lebens, für die unsere Sinne nicht immer offen sind. Und vielleicht müssen wir gar nicht alles verstehen. Vielleicht genügt es manchmal, aufmerksam zu sein. Hinzuhören. Wahrzunehmen.
Und dem, was sich zeigt, mit Respekt zu begegnen.
Ich kann nur von dem erzählen, was ich selbst erlebt und wahrgenommen habe. Und meine Erfahrung mit Fridolin dem Kobold, hat mir einmal mehr gezeigt, wie tief die Verbindung zwischen Mensch und Natur sein kann, wenn wir bereit sind, uns darauf einzulassen.
Naturwesen sind näher, als wir denken.
Sie sind da. Wir müssen ihnen nur Raum geben, sie wahrzunehmen und ihre Präsenz anzuerkennen.
Ich sehe sie und erlebe ihre Energie nicht als etwas, das vielleicht existiert, sondern als einen realen Teil der Schöpfung.
Diese Erfahrung erinnert mich immer wieder daran, wie viel mehr um uns herum geschieht, als wir mit unseren menschlichen Sinnen gewöhnlich wahrnehmen.
Die Natur spricht. Die Naturwesen wirken. Und wir dürfen lernen, wieder hinzusehen.
Vielleicht beginnt genau dort dein eigner Licht- Impuls.
In Liebe zur Natur
Andrea


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